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Das EU-Energielabel

01.10.2015

sanitär heizung berlin brandenburg energie

Nach Verabschiedung durch die Europäische Union (EU) müssen spätestens im September 2015 alle Hersteller von Raumheizgeräten, Kombiheizgeräten, Verbundanlagen aus Raumheizgeräten, Warmwasserbereitern und Warmwasserspeichern die neue Ökodesignrichtlinie sowie das neue Energielabel umgesetzt haben.

Die gesetzliche Verordnung für energierelevante Produkte (Energy related Products) – kurz ErP genannt – bewertet unterschiedliche Geräte und teilt diese in verschiedene Effizienzklassen ein.

Heizungswärmepumpen, Warmwasser-Wärmepumpen, Solarspeicher und indirekte Speicher werden so mit einem europaweit einheitlichen Energielabel versehen.

Die Bewertung der Heizungswärmepumpen erfolgt durch eine Einteilung in neun Effizienzklassen.
A++ gilt als beste Energieeffizienzklasse,
G kennzeichnet Geräte mit deutlich schlechteren Werten.

Die Energieeffizienzklassen werden bei Heizungswärmepumpen anhand einer Jahresarbeitszahl (SCOP) ermittelt. Diese ist zum einen von der Klimaregion und zum anderen vom potenziellen Heizsystem abhängig. Europa wird daher in drei Klimaregionen unterteilt. Für Radiatoren und Fußbodenheizungen werden die unterschiedlichen Vorlauftemperaturen und möglichen Energieeffizienzklassen auf den Energielabels dargestellt.

Das neue Label ähnelt grundsätzlich dem bisherigen Etikett, das Verbraucher von Haushaltsgroßgeräten bereits kennen. Wie bisher sind die Kategorien mit Farbbalken von Grün (sehr effizient) bis Rot (sehr ineffizient) hinterlegt.

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